Heilmagnetismus

Jeder Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele.

Eine untrennbare Einheit. Wenn diese Einheit gestört wird entsteht Krankheit. Etwas ist nicht in Ordnung.

Ein Beispiel:

Nehmen wir an Sie fühlen sich nicht wohl und gehen zum Arzt. Dieser untersucht Sie und diagnostiziert Herzrythmusstörungen und einen Bluthochdruck. Eine Blutuntersuchung ergibt einen Diabetes mellitus Typ II. Er verschreibt Ihnen Medikamente und stellt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus. Ihr Arzt rät zur Ruhe und warnt vor Schlaganfall und Herzinfarkt. Sie gehen nach Hause und spüren wie Angst in ihnen aufsteigt.

Nachdem sie sich etwas beruhigt haben denken sie noch: wie konnte es soweit kommen. Vor einem Jahr ging es ihnen doch noch gut. Sie fühlten sich fit und leistungsfähig. Was war nur geschehen?

Sie erinnern sich. Alles begann, als ihr Chef sie vor allen Kollegen angeschrien und gedemütigt hat. Wie peinlich das war. Sie fühlten sich gekränkt und gedemütigt. Wut stieg in Ihnen hoch. Am liebsten hätten sie gekündigt oder ihm wenigstens die Meinung gesagt.

Aber das taten sie nicht. Stattdessen schluckten sie ihre Wut und ihren Ärger herunter.

Halb so schlimm dachten sie noch. Da muss ich jetzt durch. Schließlich muß ich ja Geld verdienen. Also Zähne zusammenbeißen und durch. Ein Indianer kennt keinen Schmerz.

Einige Tage danach spürten sie das mit ihrem Magen etwas nicht in Ordnung war. Sie besorgten sich aus der Apotheke ein Medikament gegen Magenschmerzen. Das half prima.

So ging es einige Zeit gut bis sie diese ständige Müdigkeit spürten, nur noch schlafen wollten. Und dieses Druckgefühl im Oberbauch. Das Essen schmeckte nicht mehr.

Wieder suchten sie Rat in der Apotheke. Einige Medikamente, darunter Vitamine, halfen ihnen.

Das war vor einigen Monaten und nun dies.

Nun, das war ein Beispiel, in welcher Art und Weise unsere Gesundheit aus den Fugen geraten kann. Viele Menschen haben das so oder ähnlich erlebt.

Die Ursachen hier waren Kränkung, Demütigung, die Wut, die kein Ventil gefunden hat.

Alles Informationen die die Seele verletzt haben. Darauf wurde jedoch keine Rücksicht genommen, sondern hat alleine die körperlichen Beschwerden behandelt.

Machen wir uns bewußt, das wir alle täglich Reizen ausgesetzt sind. Jeder Reiz ist eine Information die auch unsere Zellen erreicht und beinflußt. Wußten Sie, das unsere Zellen in jeder Sekunde bis zu 100.000 Informatonen austauschen?

So haben alle unsere Gedanken und Gefühle eine große Macht, Einfluss zu nehmen auf unsere Gesundheit. Und nicht nur auf unsere eigene, sondern auch auf die Gesundheit anderer Menschen.

Sie können dies ganz leicht selbst testen. Setzen Sie sich hin und erinnern sich an eine Situation in ihrem Leben, in der sie Angst hatten. Machen sie sich diese Situation bewußt und fühlen die Angst

Was spüren Sie? Ziehen sie nicht automatisch die Schultern nach vorne? Empfinden sie nicht eine Starre im Oberkörper? Wie ist ihre Atmung?

Lösungen:

Homöopathie und Magnetismus ( Mesmerismus )

Welche große Bedeutung, allein schon von der Häufigkeit der Verordnungen, der Mesmerismus in Hahnemanns Praxis innehatte, beschreibt die Krankengeschichte des Friedrich Wieck. Als Hahnemann 1815/16 Friedrich Wieck ärztlich versorgte, betrug der Anteil der mesmerischen an der Gesamtbehandlung mindestens 33%. Seine Ausführungen sind dahingehend zu bestätigen, dass Hahnemann seine Patienten zu speziell dazu befähigten Magnetiseuren schickte. Möglicherweise hatte Hahnemann geplant, auch eine Materia Medica des Mesmerismus zu erstellen, um ihn so noch gezielter einsetzen zu können. Antonie Volkmann, eine Patientin Hahnemanns, war wohl sehr empfänglich für die Wirkungen des „thierischen“ Magnetismus. Von ihr stammt auch das auffällige Arzneisymptom von Calcarea carbonica „Großes Verlangen, sich mesmeriren zu lassen.“ Konsequent sammelte Hahnemann die Symptome, die durch die Einwirkung des Magnets auf den menschlichen Organismus entstanden und veröffentlichte sie, in drei Kapitel unterteilt, zusammen mit einer Anleitung zur Herstellung und Versendung eines Magneten zu herapeutischen Zwecken.

Für die Wirkungen des mineralischen Magnetismus hat er Arzneimittelprüfungen am gesunden Menschen durchgeführt: sowohl für die Wirkung eines Magneten im  Gesamten, wie für die Wirkungen des Nordpols und des Südpols im  Besonderen. Die Ergebnisse der Prüfungen sind in seiner „Reinen Arzneimittellehre” dokumentiert und können so als Grundlage für die homöopathische Behandlung verwendet werden. Die Wirkung des Heilmagnetismus beruht nach Hahnemann auf der Übertragung von Lebensenergie („positiver Magnetismus”), der Regulierung oder der Ableitung („negativer Magnetismus”) von Lebensenergie durch den kräftigen Willen eines wohlmeinenden Menschen bei einem anderen. Hier ist zum Verständnis wichtig die Unterscheidung zwischen der der heutigen Physik verständlichen Kraft des Stahlmagneten und der Lebensenergie eines Menschen, welche eine nicht-physikalische Kraft darstellt.

Sowohl dem mineralischen Magnetismus als auch dem Heilmagnetismus spricht Hahnemann die Fähigkeit der homöopathischen Heilung zu, da in beiden Fällen beobachtet werden kann, dass wie bei der Gabe einer homöopathischen Arznei eine immaterielle Kraftübertragung auf den Menschen stattfindet: entweder vom Magneten oder vermittelt durch die Hand des Magnetiseurs.

Die Verwendung des Mesmerismus hat sich innerhalb der Homöopathie leider weitgehend verloren, als man sie an mechanistische Prinzipien anzugleichen suchte. Hahnemann weist auf Mesmers Methode bereits 1779 in seiner Dissertation als therapeutisches Verfahren bei Zahnschmerzen hin.

Der Mesmerismus ist das einzige nichthomöopathische Heilverfahren, dem Hahnemann in seinem Organon einen gebührenden Platz einräumt. Im Organon der Heilkunst, 6. Aufl., § 288, lesen wir über den Mesmerismus:

„Der Mesmerismus oder Magnetismus , ein wundersames, unschätzbares, dem Menschen verliehenes Geschenk Gottes, eine Heilkraft, mittels dessen durch den kräftigen Willen eines gutmeinenden Menschen auf einen Kranken durch Berührung und selbst ohne dieselbe, ja selbst in einiger Entfernung die Lebenskraft des Gesunden  in einen anderen Menschen dynamisch einströmt.“ Weiter schreibt er 1842:

“Wenn man gelernt haben wird, richtig mit dem Zoomagnetisieren/Mesmerisieren zu verfahren, um die beabsichtigten Wirkungen beim Kranken hervorzuheben, so wird die Verbindung beider, die der homöopathischen Behandlung mit gehörig dynamisierter wohlgewählter Arznei in angemessener Gabe, mit zweckmäßiger zoomagnetischer Behandlung des Kranken zusammen, erst die möglich vollkommenste Art, kranke Menschen herzustellen, bilden, was wir jedoch erst nach Verfluß vieler Jahre zu erwarten haben.”

Historisch lässt sich heilmagnetische Behandlung durch Priester und Könige bis in die Antike zurück- verfolgen. Berühmt gewordene Magnetiseure unserer Zeit waren Hildegard von Bingen, Paracelsus, der englische Philosoph Robert Fludd (1574-1637), der holländische Arzt Johann Baptist van Helmont (1577-1644), der Pfarrer Johann Joseph Gassner (1727-1779), der Arzt Carl Gustav Carus (1789  – und natürlich Dr. F.A. Mesmer (1734 – 1815).Text © Anna Kolbeck  www.anna-kolbeck.de Quellenangaben:Wegener, Genneper: Lehrbuch Homöopathie: Grundlagen und Praxis der klassischen Homöopathie

„Der Magnetismus ist eine allgemein wirkende Kraft:

Ein jeder Mensch besitzt sie, nur nach seiner Indivudualität etwas verschieden, und seine Wirkungen erstrecken sich auf alles und auf alle Fälle. Die magnetische Kraftwirkung des Menschen erstreckt sich auf alle. Menschen, auf Tiere und Pflanzen. Ja, der Mensch weiß es nicht, was er ist, aber ebenso wenig, was er besitzt und was er kann.

Darum ist er so elend, so ohnmächtig und ungeschickt.“

Johann Wolfgang von Goethe ( 1749 – 1832 )

„Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie diente, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden, und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms folgendes:

Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Welt – Atoms zusammenhält.

Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wirkliche, Wahre, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre. Da es aber Geist an sich nicht geben kann und jeder Geist einem Wesen angehört, so müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: GOTT“

Max Planck, Physiker ( 1858 – 1947 )

„Gottes Geist sind die Gesetze der Natur. Geist ist der Wille Gottes, das Lebenselixier der ganzen Schöpfung, die von ihm durchdrungen sein muss, um erhalten zu bleiben.“

Stephen Hawking, Physiker

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Rainer Erdmann
Klassische Homöopathie - Heilpraktiker
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